28. Mai 2003

Neuß-Grevenbroicher-Zeitung

Mehr Freiheit für Füße



"Der Verkehrsverein musste viel Überzeugungsarbeit leisten, um die ungewöhnliche Idee bei den Behörden durchsetzen zu können. Der Rundweg liegt in einem schönen Stück Neusser Natur. Durch die Bäume des Hochzeitshains ergibt sich ein "grüner Platz", der jetzt durch die neue Barfuß-Strecke eingefasst wird...."(Fortsetzung).

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13. Mai 2003

Reisebrief DIE ZEIT

Erkenntnis: Ein Grund zur Betretenheit

"Barfußgehen ist weder schmuddelig noch unhygienisch, sondern gesund. In Neuss wurde jetzt ein Wanderweg eröffnet, auf dem man diese Erkenntnis auf eigenen Füßen erleben kann. (...) In Neuss lebt auch Detlef Fleischer, Inhaber einer PR-Agentur, und ihm ist es zu verdanken, dass Neuss von Ende Mai an eine neue Besucherattraktion haben wird: den Barfußpfad an der Erft. (...) In seinem Buch "Barfuß-Szene" erläutert er nicht nur, wie gesund das Leben ohne Schuhe und Strümpfe ist, sondern auch, wie man es öfter üben kann. Am Arbeitsplatz zum Beispiel oder beim Stadtbummel. Er selbst geht,.... (Fortsetzung).

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1. Mai 2003

Coolibri (Düsseldorf)

Nackte Tatsachen

"Zwei Jahre ist es her, dass Detlef Fleischer auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) mit dem "Barfußwanderweg" von Bad Sobernheim Bekanntschaft machte. Das könnte man auch bei uns an der Erft verwirklichen, dachte der überzeugte Barfußläufer - und brachte damit mehr oder weniger ungewollt eine Lawine ins Rollen.



Um es vorwegzunehmen: Detlef Fleischer gehört nicht zu jenen Menschen....(Fortsetzung).

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7. Januar 2003

Neuß-Grevenbroicher-Zeitung



"Warum werden nackte Füße tabuisiert, gleichzeitig jedoch zum Gegenstand erotischer Phantasien stilisiert?", fragt der Autor und meint vermutlich nicht nur die Strapazen zum Schützenfest.

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24. Juli 2002

WDR-Morgenmagazin & RTL West

Das WDR-Morgenmagazin (WDR 2) beschäftigte sich heute im Rahmen einer Hörfunk-Reportage von Beate Kowallik mit dem Barfußlaufen und stellte den Autor des Buches "Barfuss-Szene", Detlef Fleischer, vor. In einem Fernsehporträt, das "RTL West" sendete, äußerte sich der Autor über die Vorzüge des Barfuß-
laufens und ließ sich barfüßig mit der Kamera "über Stock und Stein" begleiten.

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11. Juli 2002

Süddeutsche Zeitung (SZ)

Barfuß oder Lackschuh, Herr Fleischer?

"Füße sind für Detlef Fleischer (41) ein Kunstwerk der Natur. Darum hat der Neusser auch pünktlich zur Freiluft-Saison das Buch "Barfuss-Szene - Mehr Mut zu nackten Füßen" veröffentlicht. In der Hommage an das seiner Meinung nach unterschätzte Körperteil beschäftigt sich der PR-Berater mit der Tabuisierung des Fußes und ruft zum schuhlosen Gang durchs Leben auf". Claudia Fromme interviewte den Autor für die Süddeutsche Zeitung (SZ).

SZ: Herr Fleischer, wie oft sind Sie barfuß schon in Scherben oder Hundekot getreten?
Fleischer: Kein einziges Mal. Wer barfuß läuft, blickt mit halbem Auge immer auf den Boden. Das mache ich aber auch beschuht. Die Leute sind einfach rücksichtslos, schmeißen alles hinter sich.
SZ: Ich finde es rücksichtslos, wenn mich Menschen mit ihren unappetitlichen Füßen belästigen.
Fleischer: Ich auch! Von allen Körperteilen werden die Füße am wenigsten gepflegt. Jetzt im Sommer sieht man das ganze Elend. Menschen geben Milliarden von Euro im Jahr für ihre Körperpflege aus, für ihre Füße aber tun sie nichts. Das zeigt, dass viele ein gestörtes Verhältnis zu ihren Füßen haben, Sie übrigens auch.
SZ: Wie meinen Sie denn das?
Fleischer: Sie werten Füße erst einmal als hässlich, dabei sind sie doch ansprechende und vor allem wichtige Körperteile, mit denen wir etwa 130.000 Kilometer im Laufe unseres Lebens zurücklegen. Als Kind entdecken wir mit nackten Füßen die Welt. Im Kleinkinderalter entfremden wir uns von unseren Füßen. Wir werden dahingehend sozialisiert, dass nackte Füße primitiv und unsauber sind. Dabei können sie sogar sehr erotisch sein.
SZ: Sind Sie ein Fußfetischist?
Fleischer: Nein, keinesfalls. Ich bin nur für eine Gleichberechtigung der Körper- teile. Augen, Haare, Po - über alles wurden Bücher geschrieben. Über Füße nicht. Darum habe ich eines verfasst.
SZ: Wie oft laufen Sie barfuß?
Fleischer: Bestimmt drei Viertel des Jahres. Ich bin aber weder Dogmatiker noch Provokateur. In die Oper gehe ich nicht barfuß, das finde ich unpassend. Im Alltag trage ich gerne Sandalen oder Flip-Flops. Damit ich mich dabei gut fühle, gehe ich einmal im Monat zur Pediküre.
SZ: Haben Sie nichts anderes im Kopf als nackte Füße?
Fleischer: Ach, es gibt tausend wichtigere Dinge. Ich will anderen Menschen aber schon vermitteln, wie wunderbar "unten ohne" sein kann. Darum setze ich mich für einen Barfuß-Wanderweg ein.
SZ: Ein Barfuß-Wanderweg?
Ja. Zusammen mit einem Landschaftsarchitekten planen wir einen Parcours an der Erft in Neuss. Wenn die Stadtverwaltung zustimmt, kann man auf einem ersten Teilstück ab August über verschiedene Oberflächen wie Kies, Rindenmulch oder Gras gehen. Das ist fast so schön wie eine Fußreflexzonenmassage".

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11. Juli 2002

Lokalanzeiger (Neuss)

"Detlef Fleischer, Inhaber einer Agentur für PR in Neuss, hat jetzt ein Buch übers Barfußlaufen geschrieben. Unter dem Titel "Barfuss-Szene - Mehr Mut zu nackten Füßen" berichtet er u.a. von der Lust am Barfußgehen, von mangelnder Fußpflege und davon, warum man barfuß laufen sollte. Auch findet er nackte Füße erotisch und lässt sogar einen Orthopäden zu Wort kommen, der aus medizinischer Sicht viel über unsere Füße zu sagen hat. Das Buch, knapp 100 Seiten, ist mit vielen Bilder von nackten Füßen und (halb)nackten Menschen ausgestattet und dürfte auch das Richtige für Fußfetischisten sein. Fleischer scheint das Barfußlaufen so sehr am Herzen zu liegen, dass er sogar in seinem Editorial "barfüßige Grüße" an den lieben Leser ausrichtet. Sicherlich ein interessantes Buch, an dem eigentlich nur der falsch geschriebene Titel stört: "Barfuss-Szene" (im Buchhandel für 12,80 Euro)".


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